Gut zu Wissen: Stichelei - Redwork - Stitchery
Linienstickerei gibt es schon seit Jahrhunderten, mehr oder weniger verbreitet und wohl auch einem gewissen Zeitgeist unterworfen.
Ich erinnere mich an die Überhandtücher meiner Oma, meist in Blau gestickt mit Motiven, die Delfter Kacheln nachempfunden waren oder die üblichen Sinnsprüche enthielten wie „Eigener Herd ist Goldes Wert". Allerdings bevorzugte meine Großmutter den Stielstich und relativ dickes Perlgarn zum Sticken, vermutlich auch, weil die Motive doch recht groß waren.
REDWORK nennt man eine Variante der Linienstickerei, die sich im 19. Jahrhundert in den USA durchsetzte. Den Namen erhielt die Technik durch das Garn, das man „Türkisch-Rot" nannte. Bis heute sind auch hier traditionelle Motive beliebt, so auch Sun Bonnet Sue, das kleine Mädchen mit dem großen Schutenhut.
Einen großen Anteil an der Renaissance des Redwork haben vor allem australische Designerinnen, die mit humorvollen Illustrationen ihre Patchworkarbeiten aufgepeppt haben. Hier findet man häufig auch verschieden farbig gestickte Vorlagen, die man nun als STITCHERY bezeichnet.
REDWORK - STITCHERY, ich bevorzuge allerdings auch gerne den deutschen Begriff STICHELEI. Welche Formulierung man auch immer verwendet, man meint doch immer das gleiche: Das Nachsticken von vorgezeichneten Linien. Dabei gilt: Je kleiner das Motiv, umso zierlicher die Stiche und umso dünner das Garn.
Ich habe den Weg zur Linienstickerei auf Umwegen gefunden. Die bis dahin von mir bevorzugten Kreuzstichvorlagen eigneten sich nur bedingt zur Kombination mit Patchwork. Die Zählstoffe erscheinen relativ grob in der Umgebung der feinen Baumwollstoffe, und an Kreuzsticharbeiten arbeitet man einfach zu lange. Da der Ausgang für meine Kreuzstichentwürfe Linienmotive waren, lag es nahe, die einfach einmal nachzusticken. Die Grundlage für meine Sticheleien war gelegt. Und großen Anteil an den vielen bisher umgesetzten Ideen hat meine Tochter Eva, der ich auf diesem Weg danken will.
Ich erinnere mich an die Überhandtücher meiner Oma, meist in Blau gestickt mit Motiven, die Delfter Kacheln nachempfunden waren oder die üblichen Sinnsprüche enthielten wie „Eigener Herd ist Goldes Wert". Allerdings bevorzugte meine Großmutter den Stielstich und relativ dickes Perlgarn zum Sticken, vermutlich auch, weil die Motive doch recht groß waren.
REDWORK nennt man eine Variante der Linienstickerei, die sich im 19. Jahrhundert in den USA durchsetzte. Den Namen erhielt die Technik durch das Garn, das man „Türkisch-Rot" nannte. Bis heute sind auch hier traditionelle Motive beliebt, so auch Sun Bonnet Sue, das kleine Mädchen mit dem großen Schutenhut.
Einen großen Anteil an der Renaissance des Redwork haben vor allem australische Designerinnen, die mit humorvollen Illustrationen ihre Patchworkarbeiten aufgepeppt haben. Hier findet man häufig auch verschieden farbig gestickte Vorlagen, die man nun als STITCHERY bezeichnet.
REDWORK - STITCHERY, ich bevorzuge allerdings auch gerne den deutschen Begriff STICHELEI. Welche Formulierung man auch immer verwendet, man meint doch immer das gleiche: Das Nachsticken von vorgezeichneten Linien. Dabei gilt: Je kleiner das Motiv, umso zierlicher die Stiche und umso dünner das Garn.
Ich habe den Weg zur Linienstickerei auf Umwegen gefunden. Die bis dahin von mir bevorzugten Kreuzstichvorlagen eigneten sich nur bedingt zur Kombination mit Patchwork. Die Zählstoffe erscheinen relativ grob in der Umgebung der feinen Baumwollstoffe, und an Kreuzsticharbeiten arbeitet man einfach zu lange. Da der Ausgang für meine Kreuzstichentwürfe Linienmotive waren, lag es nahe, die einfach einmal nachzusticken. Die Grundlage für meine Sticheleien war gelegt. Und großen Anteil an den vielen bisher umgesetzten Ideen hat meine Tochter Eva, der ich auf diesem Weg danken will.
